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Fadenlifting ohne OP – wie funktioniert das und für wen ist es geeignet?

Dr. Florian Mittergradnegger·6 Min. Lesezeit

Das Fadenlifting hat sich als minimal-invasive Alternative zu chirurgischen Straffungsverfahren etabliert. Es richtet sich an Personen, die eine Verbesserung der Gesichtskontur wünschen, ohne einen operativen Eingriff in Kauf nehmen zu wollen.

Was ist ein Fadenlifting?

Beim Fadenlifting werden feine, resorbierbare Fäden unter die Haut eingebracht. Diese Fäden bestehen in der Regel aus Materialien wie Polydioxanon (PDO) oder Poly-L-Milchsäure (PLLA), die vom Körper vollständig abgebaut werden.

Die Fäden können auf zwei Arten wirken: Einerseits können sie durch ihre mechanische Wirkung eine sofortige Straffung bewirken. Andererseits kann die Einbringung der Fäden die körpereigene Kollagenproduktion anregen, was zu einer langfristigen Verbesserung der Hautstruktur beitragen kann.

Welche Bereiche können behandelt werden?

Fadenlifting-Verfahren werden häufig im Bereich der Wangen, des Kinns, des Halses sowie der Augenbrauen eingesetzt. Welche Bereiche für eine Behandlung geeignet sind, wird individuell im Beratungsgespräch besprochen.

Wie läuft die Behandlung ab?

Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch und einer Analyse der Gesichtsanatomie wird der Behandlungsbereich lokal betäubt. Die Fäden werden anschließend mit feinen Kanülen oder Nadeln eingebracht. Die Behandlung dauert je nach Umfang zwischen 30 und 60 Minuten.

Nach der Behandlung können vorübergehend leichte Schwellungen, Rötungen oder ein Spannungsgefühl auftreten. Diese klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.

Wie lange hält das Ergebnis?

Die Haltbarkeit der Ergebnisse ist individuell verschieden und hängt von Faktoren wie dem Hauttyp, dem Alter und den verwendeten Fadenmaterialien ab. Da die Fäden vom Körper abgebaut werden, ist das Ergebnis nicht dauerhaft.

Für wen ist Fadenlifting geeignet?

Ob ein Fadenlifting für eine bestimmte Person geeignet ist, wird im Rahmen eines persönlichen ärztlichen Gesprächs beurteilt. Generell eignet sich das Verfahren eher für Personen mit leichtem bis moderatem Gewebeverlust. Bei ausgeprägten Hauterschlaffungen können chirurgische Verfahren die geeignetere Option sein – auch das wird im Beratungsgespräch offen besprochen.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Bei Fragen zu einer Behandlung wenden Sie sich bitte direkt an uns.

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